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Das Clubleben

MBCCÖ - KALENDER (mit Details zu den u.a. Events)

 

Nächster Clubabend:
- in Wien: Freitag, 2. Feb. ab 18h Restaurant "Va Bene" Lindmayerstr.1, 1020 WIEN (Thema: unser Auftritt bei der Oldtimermesse Tulln)

- Graz: Dienstag, 12. Dez. ab 19.30 GH Feldkirchner Hof, Triester Straße 32, 8073 Feldkirchen bei Graz


 

VORSCHAU 2018:
- 29.Apr - 1.Mai 2018: OVIP Frühjahrsausfahrt nach St.Agatha/OÖ
- 3. - 6.Mai 2018: 21.Mercedes Cabrio-Treffen im Glocknerhof/Berg i.Drautal LINK
- 12. - 13.Mai 2018: Oldtimermesse Tulln
- 25. - 27.Mai 2018: Concorso d'Eleganza, Villa d'Este, Cernobbio, Lago di Como LINK
- 15. - 23.Juni 2018: OVIP 26.Pässefahrt
- 6.Juli 2018: Clubabend/Sommerfest in der Waldschenke LINK
- 9. - 14.Juli 2018: OVIP 3.Pässefahrt für historische LKW
- So 5. oder 12.Aug 2018: Oldtimer Picknick im Schlosspark Atzenbrugg
- 17. - 19.Aug 2018: Vienna Classic Days




Unser "Jahrbuch 2017" (und frühere Jahre) sind ab sofort im Reiter MB Classic-Club Österreich (sub-Rubrik Jahrbücher) zu finden

 

aktualisiert: 12.12.2017 - CF

Der Clubausweis MB ClubCard

Die ClubCard ermöglicht u.a. freien Eintritt in das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart und berechtigt zahlreiche weitere Serviceangebote in Anspruch zu nehmen. Besonders hervorzuheben sind das kostenlose Mercedes-Benz Classic-Magazin-Abo Ersatzteilrabatte etc.

Diese Vorteile genießen Sie nur als Mitglied eines Mercedes-Benz Markenclubs!

Online-Nachschlagewerk

Ein digitales Nachschlagewerk entsteht auf wiki.mercedes-benz-clubs.com.

Allgemeine technische Informationen und eine Literaturübersicht zu allen Klassikern sind beispielsweise online.

Ersatzteil-Portal

Im Ersatzteilportal können Sie nach Teilenummern & Schlagwörtern suchen.

Zudem gibt es Tipps & Tricks rund um das Thema "Mercedes-Benz Classic Originalteile". Bitte klicken Sie hier.

MERCEDES-BENZ CLASSIC-CLUBÖSTERREICH

MBCCÖ - der in Österreich anerkannte Markenclub für alle Freunde klassischer Automobile aus dem Hause Mercedes-Benz

Der Club wünscht allen Mitgliedern

einen festlichen Saisonausklang 2017 !

 

Herzlich willkommen auf der Internet Plattform des

MERCEDES-BENZ CLASSIC-CLUB ÖSTERREICH

Offizieller MERCEDES-BENZ Markenclub

Der Mercedes-Benz Classic-Club Österreich wurde 1989 gegründet, im Vereinsregister im Jänner 1990 eingetragen, und hat aktuell rd. 90-100 Mitglieder. Der Fuhrpark umfasst (geschätzt) circa 350 Fahrzeuge. Im Club-Fuhrpark sind die meisten historischen Mercedes-Benz Baureihen vertreten, Fahrzeuge vom Kaliber eines 540 K oder 300 SL"Flügeltürers" ebenso wie die beliebten Modelle 170 V, 200 D "Heckflosse" oder 280 SL "Pagode" und Klassiker wie der W 123 und der 190 E.

Der Club ist offen für alle Freunde und Besitzer klassischer Mercedes-Benz Automobile – PKW, Omnibusse und Nutzfahrzeuge – deren Serienfertigung vor 1983 begann, sowie auch für Besitzer jüngerer Youngtimer-Modelle, wie z.B. der Baureihe W123, W124, W126, W208 oder W140.

Die Internet-Plattform des Clubs bietet einen unterhaltsamen Einblick in das Clubleben und unsere Interessensgbiete.  Näheres zu unseren Veranstaltungen bzw. wichtigen Terminen erfahren Sie im Kalender. Kommen Sie uns doch bei einer der nächsten Veranstaltungen besuchen !


Notizen aus der Mercedes-Welt

Modelle & Baureihen, die das Licht der Welt erblickten...

 

1968 - vor 50 Jahren:

Mit Mercedes-Benz /8 („Strich-Acht“) werden umgangssprachlich nach ihrem Erscheinungsjahr 1968 die Baureihen W 114 und W 115 von Daimler-Benz bezeichnet. Die Wagen mit Sechszylindermotor sind W 114, alle anderen Modelle W 115. Die „Strich-Acht“ erreichten mit knapp zwei Millionen Fahrzeugen annähernd die gleiche Stückzahl wie alle Nachkriegs-Pkw der Marke Mercedes-Benz vor ihnen zusammen. Die W 114/115 wurden bis 1976 gebaut und von der Baureihe W 123 abgelöst. Mittlerweile ist der „Strich-Acht“ ein beliebter Oldtimer.

Der „Strich-Acht“ war neben seinem Nachfolger W 123 der einzige Pkw, der in der deutschen Neuzulassungsstatistik den VW Käfer beziehungsweise den VW Golf für kurze Zeit vom ersten Platz verdrängen konnte: So war 1974 der „Strich-Acht“ mit 140.127 Einheiten das meistverkaufte Fahrzeug in Westdeutschland.

Mercedes-Benz 200 (1967–1973)

 

Obwohl schon seit Januar 1976 der Nachfolger W 123 bei den Händlern stand, wurde die Baureihe bis Dezember 1976 angeboten, da Mercedes-Benz dem Taxigewerbe eine entsprechende Zusage gegeben hatte. Diese parallele Fertigung ist bei Mercedes-Benz typisch, schon das Vorgängermodell W 110 („Heckflosse“) wurde noch nach Einführung des „Strich-Acht“ einige Monate weiter gefertigt.

Die zeitlose Karosserieform mit ihrer klaren Linienführung ohne modisches Beiwerk stammte wie bei den Oberklasse-Modellen W 108/109 von Paul Bracq. Die Einteilung nach Modellen mit Vier- oder Fünfzylindermotoren (W 115) und den Sechszylindern (W 114 incl. Coupé) rührte daher, dass diese wie bei den „Heckflossen“-Typen W 110 und W 111/112 einen unterschiedlichen Vorderwagen bekommen sollten.

Berühmt ist der „Strich-Acht“ für seine hohe Zuverlässigkeit. Der von Mercedes-Benz bestätigte Rekordhalter, ein 240 D, der zwischen 1976 und 2004 mit drei Austauschmotoren 4,6 Millionen Kilometer zurücklegte, befindet sich heute im Firmenmuseum in Stuttgart.

Die Motoren waren Weiterentwicklungen vorheriger Konstruktionen; ansonsten wurden die W 114/115 komplett neu entwickelt. Die Hinterachse war nicht mehr eine Eingelenk-Pendelachse, sondern eine Schräglenkerachse, die dem Wagen eine bessere Straßenlage verlieh. Diese bei Mercedes neue Konstruktion wurde aus Marketinggründen „Diagonalpendelachse“ genannt, um die damals aktuelle S-Klasse W 108/109 mit ihren hinteren Pendelachsen nicht als veraltete Konstruktion erscheinen zu lassen. Die Schräglenkerachse wurde verändert auch in den nachfolgenden Baureihen W 116, R/C 107, W 123 und W 126 verwendet. Erst im Herbst 1982 präsentierten Modell 190 („Babybenz“ genannt) gab es hinten die neuartige Raumlenkerachse.

Die Vorderräder waren an Doppel-Querlenkern aufgehängt, aber es gab nun Kugelgelenke anstelle der Bundbolzen. Somit entfielen die Schmiernippel der Vorgängermodelle, das Fahrwerk war wartungsfrei. Auch sonst gab es viele Neuerungen, die man noch heute bei jedem neuen Mercedes findet, so zum Beispiel die typische Gestaltung der Mittelkonsole.

Der Wagen war nach den neuesten Sicherheitsüberlegungen entwickelt worden. So hatten zum Beispiel alle Modelle serienmäßig vier Scheibenbremsen. Die anfällige Stockhandbremse der Vormodelle wurde von einer Citroën DS entlehnten Fußfeststellbremse mit einem Entriegelungszugknopf am Armaturenbrett abgelöst.

Der Strich-Acht erfuhr während seiner Produktionszeit mannigfaltige Veränderungen:
So lässt sich die Baureihe im Wesentlichen in die Erste Serie und die Zweite Serie unterteilen, wobei die große Modellpflege im August 1973 den Wechsel markiert. Die Erste Serie wiederum wird noch einmal in Serie 0,5, Serie 1 und Serie 1,5 untergliedert:

  • Serie 0,5 (Dezember 1967 bis Juli 1969)
  • Serie 1 (August 1969 bis März 1972): Heizungsbetätigung und Handschuhfach beleuchtet, Mittelkonsole jetzt einteilig mit breitem Aschenbecher, Teppiche statt Gummimatten, Teppich auf Hutablage, abgesteppte Sitzkissen, rechter Außenspiegel auf dem Kotflügel, serienmäßige Warnblinkanlage, umschäumter Schalthebel, Wischerarme mit Abdeckung, anderes Heizungsventil, Kühlergitter aus Kunststoff
  • Serie 1,5 (April 1972 bis Juli 1973): Änderungen an der Innenausstattung und Polsterung, Intervallschaltung für Scheibenwischer, Automatikgurte, Frontscheibe serienmäßig mit Verbundglas, Sicherheitslenkrad, neue Motoren 280/C und 280 E/CE, 250 CE entfällt
  • Zweite Serie (August 1973 bis Dezember 1976): Ausstellfenster entfallen, geänderte Front mit Kennzeichen auf der Stoßstange statt unterhalb, dadurch günstigerer Böschungswinkel, geänderter Lufteinlass, breite und flachere Kühlermaske, gerippte Rückleuchten, von innen verstellbare große Außenspiegel, breiter Kofferraumgriff, überarbeitete Innenausstattung, Drehmomentwandler statt hydraulischer Kupplung bei Automatikgetriebe, Scheibenwischerbetätigung durch Drehen am Lenkstockhebel ab 1975, neue Motoren 230.4, 240 D und später 240 D 3.0.
Es finden sich zahlreiche Detailänderungen zwischen den großen Modellpflegeterminen. Beispielsweise wurde die zweigeteilte Mittelkonsole, die die Serie 0,5 kennzeichnet, auch nach Einführung der Serie 1 bei Fahrzeugen mit Klimaanlage weiter verbaut, jedoch mit anders geformtem Oberteil. Von 1972 bis 1973 gab es die Übergangsmodelle der Serie 1,5, da zusammen mit der Einführung der neuen Doppelnockenwellen-Motoren 280 und 280 E im April 1972 die Fahrzeuge optisch und technisch aufgewertet wurden. Gleichwohl blieben viele Merkmale der „alten“ Serie 1 auch in der Serie 1.5 erhalten, daher sind diese Modelle aufgrund ihrer Optik, der kurzen Bauzeit und geringer Stückzahlen heute gesucht. 
 
Limousine:
Der größte Teil der /8-Modelle wurde als Limousine ausgeliefert, die Benziner- und Dieselmodelle mit vier oder fünf Zylindern werden als W 115 bezeichnet, die Modelle mit Sechszylindermotoren tragen den Code W 114. Unterschiede im Karosserie-Aufbau zwischen W 114 und W 115 finden sich erst bei den 1972 erschienenen Sechszylinder-Modellen 280 und 280 E. Bei diesen Modellen fehlen wegen des neuen Querstrom-Zylinderkopfs die Schrägstreben der Spritzwandabstützung im Motorraum. Zur Stabilisierung wurde die Blechstärke im Bereich ihres Vorderbaus erhöht. Die Modelle 280 und 280 E haben zusätzliche Halter im Kofferraum sowie Bohrungen in den Heckseitenteilen für die seitlich herumgezogene hintere Stoßstange. Ansonsten sind die Typen W 114 und W 115 im Aufbau gleich.

Coupe:
Das Coupé war ab April 1969 im Programm. Die fehlende B-Säule und das niedrige Dach sorgten für ein neues Erscheinungsbild. Diesel- und Vierzylindermotoren waren für die Coupés nicht erhältlich, diese gehören daher immer zur Baureihe W114.

Das äußere Erkennungsmerkmal der Spitzenmotorisierung, seit dem Serienanlauf bei den 250er Limousinen und Coupés die doppelte vordere Stoßstange, wurde nun für die 280er Limousinen-Modelle um eine hintere Stoßstange mit langen verchromten Stoßstangenecken, die bis nach vorn zu den Hinterradausschnitten reichen, erweitert. Diese lange hintere Stoßstange war schon von den Coupés bekannt, die seit Serienanlauf und bis zur großen Modellpflege 1973 sämtlich mit Doppelstoßstangen vorne und langen hinteren Stoßstangen ausgerüstet wurden.

Bei der Modellpflege 1973 fiel die vordere Doppelstoßstange bei allen Modellen weg. Komplette Neukonstruktionen waren die 1972 bei der Modellpflege zur Serie 1,5 zusammen mit dem neuen S-Klasse-Modell W 116 auf den Markt gebrachten Motoren der Modelle 280/280 C und 280 E/280 CE mit 2746 cm³ Hubraum M 110. Der 250 CE im Coupé fiel mit der Einführung des 280 CE weg. Somit wurden allein im Coupé drei Motoren offeriert: 250 C, 280 C und 280 CE, sämtlich Sechszylinder mit 2,8 Liter. Die Coupé-Modelle machten die Modellpflegemaßnahmen immer mit, ihre Gesamtstückzahl lag bei rund 36.000 Exemplaren. Anders als die Limousinen, die mit dem W123 noch ein weiteres Jahr produziert wurden, wurden die Coupés 1976 eingestellt.


1998 - vor 20 Jahren:

Die Mercedes-Benz S-Klasse der Baureihe 220 löste die Baureihe 140 ab und wurde von Oktober 1998 bis August 2005 angeboten.

Die S-Klasse wurde als Limousine in zwei Radständen gebaut. Das entsprechende Coupé ist die CL-Klasse (C 215). Die S-Klasse war in vielen Ländern lange Zeit Marktführer im Segment der Oberklasse-Limousinen, wurde in ihrem letzten Produktionsjahr 2004 jedoch vom BMW 7er auf dem deutschen Markt abgelöst. Seit 1998 wurden 485.000 Fahrzeuge des Baumusters W 220 produziert. Nachfolgemodell war die Baureihe 221.

Mercedes-Benz S 430 (1998–2002)


Nachdem der Vorläufer – die Baureihe 140 – für seine Größe und sein Gewicht kritisiert wurde, reduzierte man bei der Baureihe 220 die Abmessungen, Gewicht und Luftwiderstand. Der Luftwiderstandsbeiwert (Cw) wurde von 0,31 auf 0,27 und der Luftwiderstandsindex (Cw-Wert x Stirnfläche) von 0,745 auf 0,624 m2 gesenkt. Das ergab bessere Fahrleistungen und Verbrauchswerte. Am Beispiel des S 320 stieg die Höchstgeschwindigkeit von 225 auf 240 km/h und die Beschleunigungszeit von 0 auf 100 km/h sank von 8,9 auf 8,2 s,.

Die Baureihe 220 war mit Ausnahme des S 600 L und der AMG-Versionen mit einer Luftfederung erhältlich. Der S 600 L sowie die AMG-Varianten haben dagegen das Active Body Control-Fahrwerk, das für die anderen Modelle gegen Aufpreis erhältlich war. Die Baureihe 220 ist somit nach dem technisch verwandten Mercedes-Benz C 215 das erste Auto aus deutscher Produktion, das mit einer aktiven Steuerung der Federung und Dämpfung lieferbar war.

 

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