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Das Clubleben

MBCCÖ - KALENDER (mit Details zu den u.a. Events)

 

Nächster Clubabend:
- in Wien: Freitag, 03. März 2017, Restaurant Va Bene, ab 18.30h
- Graz: Dienstag, 14. März 2017 ab 19.30 GH Feldkirchner Hof, Triester Straße 32, 8073 Feldkirchen bei Graz

 

VORSCHAU 2017:

- OVIP Frühjahrsausfahrt: 29.April - 1.Mai
- 20.Mercedes Cabrio-Treffen: 11. - 14.Mai Hotel Glocknerhof, 9771 Berg im Drautal LINK
- Oldtimer-Messe Tulln: 20. - 21.Mai
- OVIP 25.Jubiläums-Pässefahrt: 15. - 24.Juni LINK
- OVIP 2.LKW-Pässefahrt: 11. - 15.Juli
- MB Club Stmk Ausfahrt:
28. - 30.Juli nach Windischgarsten zum 35. Int.Lederhosen-Treffen LINK

 

Unser "Jahrbuch 2016" (und frühere Jahre) sind ab sofort im Reiter MB Classic-Club Österreich (sub-Rubrik Jahrbücher) zu finden

 

aktualisiert: 20.02.2017 - RH

Der Clubausweis MB ClubCard

Die ClubCard ermöglicht u.a. freien Eintritt in das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart und berechtigt zahlreiche weitere Serviceangebote in Anspruch zu nehmen. Besonders hervorzuheben sind das kostenlose Mercedes-Benz Classic-Magazin-Abo Ersatzteilrabatte etc.

Diese Vorteile genießen Sie nur als Mitglied eines Mercedes-Benz Markenclubs!

Online-Nachschlagewerk

Ein digitales Nachschlagewerk entsteht auf wiki.mercedes-benz-clubs.com.

Allgemeine technische Informationen und eine Literaturübersicht zu allen Klassikern sind beispielsweise online.

Ersatzteil-Portal

Im Ersatzteilportal können Sie nach Teilenummern & Schlagwörtern suchen.

Zudem gibt es Tipps & Tricks rund um das Thema "Mercedes-Benz Classic Originalteile". Bitte klicken Sie hier.

MERCEDES-BENZ CLASSIC-CLUBÖSTERREICH

MBCCÖ - der in Österreich anerkannte Markenclub für alle Freunde klassischer Automobile aus dem Hause Mercedes-Benz

Der Club begrüsst die neue E-Klasse W213 im Jahr 2016 !

 Ahnengalerie_E_Klasse_2016

Herzlich willkommen auf der Internet Plattform des

MERCEDES-BENZ CLASSIC-CLUB ÖSTERREICH

Offizieller MERCEDES-BENZ Markenclub

Der Mercedes-Benz Classic-Club Österreich wurde 1989 gegründet, im Vereinsregister im Jänner 1990 eingetragen, und hat aktuell rd. 90-100 Mitglieder. Der Fuhrpark umfasst (geschätzt) circa 350 Fahrzeuge. Im Club-Fuhrpark sind die meisten historischen Mercedes-Benz Baureihen vertreten, Fahrzeuge vom Kaliber eines 540 K oder 300 SL"Flügeltürers" ebenso wie die beliebten Modelle 170 V, 200 D "Heckflosse" oder 280 SL "Pagode" und Klassiker wie der W 123 und der 190 E.

Der Club ist offen für alle Freunde und Besitzer klassischer Mercedes-Benz Automobile – PKW, Omnibusse und Nutzfahrzeuge – deren Serienfertigung vor 1983 begann, sowie auch für Besitzer jüngerer Youngtimer-Modelle, wie z.B. der Baureihe W123, W124, W126, W208 oder W140.

Die Internet-Plattform des Clubs bietet einen unterhaltsamen Einblick in das Clubleben und unsere Interessensgbiete.  Näheres zu unseren Veranstaltungen bzw. wichtigen Terminen erfahren Sie im Kalender. Kommen Sie uns doch bei einer der nächsten Veranstaltungen besuchen !


Notizen aus der Mercedes-Welt

Modelle & Baureihen, die das Licht der Welt erblickten...

 

1956 - vor 60 Jahren:

Der Mercedes-Benz W 105, bekannt als Mercedes-Benz 219, war mit seinem Sechszylinder-Motor in den Jahren 1956 bis 1959 ein Modell der gehobenen Mittelklasse von Daimler-Benz. Der auch als „Großer Ponton“ bezeichnete Nachfolger des „Mercedes 220“ (W 187) wurde parallel zum „Kleinen Ponton“ W 120/W 121 mit Vierzylindermotoren gebaut.

W105_1

Der 219 wurde zusammen mit dem 220 S (W 180 II) von 1956 bis 1959 angeboten. Er war ein Zwitter aus dem Baukastensystem des Unternehmens und als „Sparmodell“ zwischen dem 1050 DM günstigeren Vierzylindertyp 190 und dem 2000 DM teureren 220 S positioniert – eine Rolle, die Mercedes-Benz später noch einmal (1965 bis 1968) dem Modell „230“ (W 110) zuwies.

Der 219 hat den Motor und Vorderwagen des 220a und ist ab der A-Säule identisch mit dem kleineren Vierzylinder-Modell 190 (W 121). Wegen des kürzeren Fonds war der 219 nicht so gefragt wie der 220 S, der in fast doppelter Stückzahl abgesetzt wurde. Sammler schenken dem W 105 heute dank der geringen Stückzahlen höhere Aufmerksamkeit. Im Dezember 2005 waren in Deutschland beim Kraftfahrt-Bundesamt 89 Fahrzeuge registriert, unberücksichtigt sind dabei Wagen mit 07er-Kennzeichen und Exemplare in Sammlungen.

W105_2

Der Motor M 180 II aus dem 220a, der ursprünglich 62,5 kW (85 PS) bei 4800/min. leistete, wurde 1957 durch eine höhere Verdichtung auf 66 kW (90 PS) bei 4800/min. gebracht; er beschleunigt die 1290 kg schwere Limousine von 0 auf 100 km/h in 17 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 148 km/h.

Eine bemerkenswerte Neuerung war der hydraulische Kupplungsautomat „Hydrak“, der ab August 1957 gegen 450 DM Aufpreis erhältlich war. Das System war von Fichtel & Sachs mit Daimler-Benz gemeinsam entwickelt worden und besteht aus einer hydraulischen Anfahrkupplung in Kombination mit einer mechanischen Trockenkupplung für die Schaltvorgänge. Die vom Unterdruck des Motors betätigte Trockenkupplung wird elektrisch durch Berühren des Schalthebels aktiviert. „Hydrak“ wurde in den Vierzylindermodellen nicht angeboten.

Von 1956 bis 1959 wurden 27.845 Wagen gebaut; davon 16.000 für den Export. Der Preis des 219 lag während der gesamten Bauzeit bei 10.500 DM. Bezogen auf das Jahr 1956 entspricht dies inflationsbereinigt in heutiger Währung 25.200 Euro.

 

1971 - vor 45 Jahren:

Der Mercedes-Benz R 107 ist ein zweisitziger Roadster mit auf Wunsch lieferbaren hinteren Notsitzen. Das Schwestermodell Mercedes-Benz C 107 verfügt gegenüber dem Roadster über einen verlängertenRadstand und ist ein fünfsitziges Coupé mit vollwertigen hinteren Sitzen. Die Wagen gehören zur SL-Baureihe von Mercedes-Benz.

R107_280SL
 
Die SL-Baureihe 107, die 1971 als Nachfolger der sogenannten „Pagode“ (Baureihe W 113) auf den Markt kam, begründete mit den Breitband-H4-Scheinwerfern und den großen geriffelten Rückleuchten eine neue Gestaltungslinie bei Mercedes-Benz. Eine leichte Keilform deutete auf eine verbesserte Aerodynamik hin. Verantwortlicher Designer dieser Serie war erneut Friedrich Geiger, der bereits für die zeitlosen Schöpfungen des 300 SL (einschließlich Roadster) und des Mercedes-Benz 500Kverantwortlich zeichnete. Das Erscheinungsbild des R107 war stilprägend für das Mercedes-Benz-Design in den 70er Jahren. Viele Details finden sich auch in der 1972 vorgestellten S-Klasse, dem Mercedes-Benz W116.

Wie bereits beim Vorgängermodell stellten die USA den größten Absatzmarkt. Der überwiegende Teil der Fahrzeuge war mit den großvolumigen V8-Motoren ausgestattet. Die A-Säule war für Überschläge besonders fest ausgelegt, ein Airbag war seit 1982 erhältlich.

C107_450SLC

Mit den Typen 450 SLC450 SLC 5.0 und 500 SLC nahm Daimler-Benz Ende der 1970er Jahre an großen Rallyes wie der 30.000 km langen Vuelta à la America del Sud (1977), der Safari-Rallye (1979) und der Bandama-Rallye (1979/1980) teil.

Ein Nachfolgemodell wurde bereits Anfang der 1980er Jahre entwickelt, jedoch zugunsten der Mittelklasse-Baureihen W124 und W201 zurückgestellt. Dadurch blieb die Baureihe R 107 insgesamt 18 Jahre lang im Angebot. Nachfolger des SL (R 107) war der 1989 vorgestellte Mercedes-Benz R 129, der offizielle Nachfolger des SLC (C 107) war der 1981 vorgestellte SEC der Baureihe 126.



1991 - vor 25 Jahren:

Die Mercedes-Benz Baureihe 140 ist eine Limousine der Oberklasse, die im März 1991 als Nachfolger der Baureihe 126 ihr Debüt auf dem Genfer Automobilsalon hatte. Sie wurde unter der Bezeichnung Mercedes-Benz S-Klasse zwischen Juli 1991 und September 1998 gebaut. Das Fahrzeug wurde als Limousine (W 140), verlängerte Limousine (V 140) und als Coupé (C 140) angeboten. Von der Limousine wurden 406.717 Stück hergestellt, vom Coupé 26.025. 

W 140_02_Lim

Die Entwicklung begann 1981, der Produktionsstart war ursprünglich für Okt 89 vorgesehen. Der Chef-Designer war Bruno Sacco. Zwischen 1982 und 1986 wurden mehrere Gestaltungsentwürfe erarbeitet, am 9.Dez 1986 wurde einer davon von Olivier Boulay ausgewählt. Mehrere Prototypen wurden danach getestet, und das endgültige Produktions-Design wurde 1987 eingefroren, deutsche Patente wurden am 23 Februar 1988 gemeldet. 1989 hatte Lexus die LS 400 Oberklassen-Limousine vorgestellt. Als Antwort auf deren Qualität und Ausstattung sah sich Daimler-Benz gezwungen, kurz vor dem Serienstart im Jahr 1991 noch Verbesserungen vorzunehmen um die Marktpositionierung des W 140 zu festigen. Das führte zu einer Kostenüberschreitung, und der Daimler-Benz Chefentwickler Wolfgang Peter wurde entlassen.

W140_S600

Der W 140 markiert einen deutlichen Technologiesprung bei Mercedes-Benz. Viele Details finden sich bereits in der Baureihe R 129. Mit dem großen V12-Aggregat reagierte man auf den Münchner Wettbewerber, der den BMW 750i mit dem ersten deutschen Zwölfzylinder der Nachkriegszeit auf den Markt gebracht hatte. Doppelverglasung, Vernetzung der Steuergeräte per CAN-Bus und deutlich gewachsenen Außenabmessungen machten den Führungsanspruch innerhalb der Oberklasse durch Mercedes-Benz deutlich.

Technik und Innovation

  • In der Baureihe 140 wurde eine Vernetzung von Steuergeräten über den CAN-Bus realisiert (fünf CAN-Bus-Knoten).
  • Bei der Konstruktion wurde auf die Möglichkeit zum weitgehenden Recycling des Fahrzeugs Wert gelegt. Hierfür wurden auch kleinste Kunststoffteile nach Sorten gekennzeichnet.
  • Mercedes war mit der ab 1996 in der Baureihe 140 eingeführten optionalen Sprachsteuerung (LINGUATRONIC) der weltweit erste Hersteller, der ein solches System anbot. Es erlaubt die sprecherunabhängige Steuerung des festeingebauten Autotelefons von AEG.
  • Auch die heute in vielen Fahrzeugen gern gewählte Einparkhilfe ist eine Entwicklung, die ab Mai 1995 in der S-Klasse erstmals (als Option) verfügbar war. Beim S 600 war sie serienmäßig. Alternativ wurden in den hinteren Kotflügeln Peilstäbe eingebaut, die bei Einlegen des Rückwärtsganges etwa acht Zentimeter ausfuhren und das Rangieren des großen Fahrzeuges erleichtern sollten.
  • Eine weitere wichtige Neuentwicklung war das Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) (ab 1995), das heute in allen neuen Fahrzeuge zu finden ist und in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Bosch entwickelt wurde.
  • Eine neue elektronische Dämpferkontrolle wurde 1995 eingeführt: Adaptives Dämpfungs-System ADS.
  • Erstmals wurde für die Seitenscheiben serienmäßig doppeltes Verbundsicherheitsglas verwendet, um die Wärme- und Schalldämmung zu verbessern.

Auf der Baureihe 140 basieren technisch im Wesentlichen auch die Automobile von Maybach, deren Fertigung erst 2011 eingestellt wurde.

Einige Neuwagenkäufer der Baureihe 126 konnten sich mit dem wegen seiner Größe oftmals kritisierten Nachfolgemodell Baureihe 140 nicht anfreunden („Zu groß, zu unproportioniert und zu wenig zeitgemäß sei seine Erscheinung“, urteilte die Fachpresse).

Im Vergleich zum zeitlos-elegant wirkenden W126 erschien der größer proportionierte Nachfolger vielen potentiellen Käufern als zu protzig. Diese wechselten oft zur Konkurrenz oder behielten ihr Fahrzeug bis zum Erscheinen des Baureihe 220 im Oktober 1998, worauf auch das größere Gebrauchtwagenangebot aus erster Hand der Baureihe 126 um das Jahr 1998 zurückzuführen war.

 

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