Sie haben Ihre Änderungen noch nicht gespeichert!

Das Clubleben

MBCCÖ - KALENDER (mit Details zu den u.a. Events)

 

Nächster Clubabend:
- in Wien: Freitag, 07.April 2017, Restaurant Va Bene, ab 18.30h
- Graz: Dienstag, 11. April 2017 ab 19.30 GH Feldkirchner Hof, Triester Straße 32, 8073 Feldkirchen bei Graz

 

VORSCHAU 2017:

- OVIP Frühjahrsausfahrt: 29.April - 1.Mai
- 20.Mercedes Cabrio-Treffen: 11. - 14.Mai Hotel Glocknerhof, 9771 Berg im Drautal LINK
- Oldtimer-Messe Tulln: 20. - 21.Mai
- OVIP 25.Jubiläums-Pässefahrt: 15. - 24.Juni LINK
- OVIP 2.LKW-Pässefahrt: 11. - 15.Juli
- MB Club Stmk Ausfahrt:
28. - 30.Juli nach Windischgarsten zum 35. Int.Lederhosen-Treffen LINK

 

Unser "Jahrbuch 2016" (und frühere Jahre) sind ab sofort im Reiter MB Classic-Club Österreich (sub-Rubrik Jahrbücher) zu finden

 

aktualisiert: 31.03.2017 - RH

Der Clubausweis MB ClubCard

Die ClubCard ermöglicht u.a. freien Eintritt in das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart und berechtigt zahlreiche weitere Serviceangebote in Anspruch zu nehmen. Besonders hervorzuheben sind das kostenlose Mercedes-Benz Classic-Magazin-Abo Ersatzteilrabatte etc.

Diese Vorteile genießen Sie nur als Mitglied eines Mercedes-Benz Markenclubs!

Online-Nachschlagewerk

Ein digitales Nachschlagewerk entsteht auf wiki.mercedes-benz-clubs.com.

Allgemeine technische Informationen und eine Literaturübersicht zu allen Klassikern sind beispielsweise online.

Ersatzteil-Portal

Im Ersatzteilportal können Sie nach Teilenummern & Schlagwörtern suchen.

Zudem gibt es Tipps & Tricks rund um das Thema "Mercedes-Benz Classic Originalteile". Bitte klicken Sie hier.

MERCEDES-BENZ CLASSIC-CLUBÖSTERREICH

MBCCÖ - der in Österreich anerkannte Markenclub für alle Freunde klassischer Automobile aus dem Hause Mercedes-Benz

Der Club wünscht allen Mitgliedern

einen sonnigen Saison-Auftakt 2017 !

 Ahnengalerie_mit_Logos

Herzlich willkommen auf der Internet Plattform des

MERCEDES-BENZ CLASSIC-CLUB ÖSTERREICH

Offizieller MERCEDES-BENZ Markenclub

Der Mercedes-Benz Classic-Club Österreich wurde 1989 gegründet, im Vereinsregister im Jänner 1990 eingetragen, und hat aktuell rd. 90-100 Mitglieder. Der Fuhrpark umfasst (geschätzt) circa 350 Fahrzeuge. Im Club-Fuhrpark sind die meisten historischen Mercedes-Benz Baureihen vertreten, Fahrzeuge vom Kaliber eines 540 K oder 300 SL"Flügeltürers" ebenso wie die beliebten Modelle 170 V, 200 D "Heckflosse" oder 280 SL "Pagode" und Klassiker wie der W 123 und der 190 E.

Der Club ist offen für alle Freunde und Besitzer klassischer Mercedes-Benz Automobile – PKW, Omnibusse und Nutzfahrzeuge – deren Serienfertigung vor 1983 begann, sowie auch für Besitzer jüngerer Youngtimer-Modelle, wie z.B. der Baureihe W123, W124, W126, W208 oder W140.

Die Internet-Plattform des Clubs bietet einen unterhaltsamen Einblick in das Clubleben und unsere Interessensgbiete.  Näheres zu unseren Veranstaltungen bzw. wichtigen Terminen erfahren Sie im Kalender. Kommen Sie uns doch bei einer der nächsten Veranstaltungen besuchen !

Notizen aus der Mercedes-Welt

Modelle & Baureihen, die das Licht der Welt erblickten...

 

1972 - vor 45 Jahren:

Die Mercedes-Benz Baureihe 116 bezeichnet die Oberklasse-Limousinen, die die damalige Daimler-Benz AG ab September 1972 auf den Markt brachte.

Mit dieser Baureihe wurde der Begriff „S-Klasse“ ins Leben gerufen. Die Bezeichnung W 116 steht für die Limousinen, die Langversion „SEL“ wird als V 116 bezeichnet.

Nachfolgemodell wurde im September 1979 die Baureihe 126. Einige Modelle der Baureihe 116 wurden noch bis September 1980 weitergebaut.

W 116-1
 

1966 begann die Entwicklung der Baureihe W 116. Ziel dabei war größtmöglicher Komfort bei bis dahin unerreichter passiver Sicherheit. Federführend war Technikvorstand Hans Scherenberg. 1971 sagte der Verband der Automobilindustrie (VDA) als Veranstalter der Internationalen Automobil-Ausstellung die IAA Pkw ab. Das neue Modell wurde erst am 25. September 1972 an der spanischen Costa Brava vorgestellt.

Die neue Formen- und Designsprache wurde vom R 107 vorweggenommen, der bereits im April 1971 präsentiert worden war. Der W 116 war deutlich länger, breiter, niedriger und weniger filigran gestaltet als das Vorgängermodell: Sicherheitsaspekte flossen in das Interier- wie das Exterieurdesign ein. Der Wagen wurde im Windkanal untersucht, der cw-Wert beträgt 0,41. Auch waren erstmals Scheinwerfer und Kühlergrill horizontal ausgelegt; dieses Stilmerkmal findet sich bis heute bei allen Mercedes-Modellen wieder. Markant waren auch die parallel laufenden Scheibenwischer sowie der umfassend gepolsterte Innenraum. Hier wurden alle Oberflächen gepolstert sowie Bedienelemente versenkt integriert. Hier schlugen sich die Erfahrungen aus dem Mercedes-Benz ESF (Experimentier-Sicherheits-Fahrzeugen) nieder.

Verantwortlicher Designer war ein letztes Mal Friedrich Geiger. Zahlreiche gestalterische Merkmale wurden später in anderen Modellen eingesetzt; insbesondere in der 1975 erschienenen Mittelklasse-Baureihe 123.

W116Paris

Der Automobilhistoriker Werner Oswald bezeichnete die Baureihe 116 als einen „Meilenstein in der Geschichte des Hauses Mercedes-Benz. Sie sei „sowohl technisch als auch stilistisch absolute Weltklasse“ gewesen. Der Mercedes-Benz 450 SE/SEL wurde zum „Auto des Jahres“ 1974 gewählt. Die Zeitschrift auto motor und sport bezeichnete den 450 SEL 6.9 im Jahr 1975 als „Das Beste Auto der Welt“.

W116-6,9

Mit der Baureihe 116 wurden einige Neuheiten eingeführt. Der 96-Liter-Tank war kollisionsgeschützt über der Hinterachse angeordnet, das Vierspeichen-Sicherheitslenkrad ebenfalls eine Neuerung. 1978 war der W/V 116 das erste Auto weltweit, das mit einem elektronisch analog gesteuerten Antiblockiersystem lieferbar war.

W116gelb

Eine weitere technische Neuerung war die beim Experimentalfahrzeug Mercedes C 111 erprobte vordere Doppelquerlenkeraufhängung mit Einfach-Querlenkern und Stabilisator oben, Dreieck-Querlenkern unten,Stoßdämpfer und Schraubenfedern. Diese Einzelradaufhängung hatte einen Lenkrollradius 0 und durch Verschränkung der Lenkerdrehachsen eine Bremsnick-Abstützung. Die hintere Mehrlenkerachse des C 111 kam beim W 116 hingegen nicht zum Einsatz, sondern die bei Mercedes „Diagonalpendelachse“ genannte Schräglenkerradaufhängung. Sie entspricht im Wesentlichen der Konstruktion, die 1968 mit der „Strich-Acht“-Mittelklasse (Baureihe W 114/115) eingeführt wurde. Differentialgetriebe und beide Schräglenker sind an einem Achsträger (Fahrschemel) befestigt, der mit Gummipuffern mit der Karosserie verbunden ist.

1992 - vor 25 Jahren:

Das Coupé der Mercedes-Benz Baureihe 140 hatte seine Weltpremiere als SEC-Coupé im Januar 1992 auf der North American International Auto Show in Detroit. Die Europapremiere erfolgte zwei Monate später auf dem Genfer Automobilsalon. Zunächst wurden zwei Varianten angeboten: der 500 SEC und der 600 SEC, die in ihrer Motorisierung den entsprechenden Limousinen der Baureihe 140 glichen. Beide waren ab Werk mit zahlreichen Extras ausgerüstet und stellten die Topmodelle des Pkw-Programms dar. Technisch basierten die SEC-Coupés auf den 1991 vorgestellten S-Klasse Limousinen; stilistisch präsentierten sie sich jedoch deutlich eigenständiger als ihre Vorgängermodelle der Baureihe 126. Mehr noch: Sie verdeutlichten die Tradition der Coupé-Geschichte bei Mercedes-Benz auf ganz außergewöhnliche Weise. Klare, ruhige Formen mit dezenten Kraftlinien verströmten Dynamik und unprätentiöse Sportlichkeit. Eine unschlagbare Kombination für die Coupé-Enthusiasten, welche wieder einmal den singulären Status der Mercedes-Coupés auf dem Weltmarkt unterstrich.

C140_2


Analog zu den anderen Pkw-Typen wurden im Juni 1993 auch bei den Coupés der S-Klasse neue Typenbezeichnungen eingeführt; aus dem 600 SEC beispielsweise wurde so das S 600 Coupé. Das Typenschild auf dem Kofferraumdeckel dokumentierte nur noch Hubraum und Klassenzugehörigkeit, nicht aber die ohnehin ersichtliche Karosserieform.

Auf dem Genfer Automobilsalon im März 1994, zwei Jahre nach ihrer Europapremiere, erhielt die Coupé-Familie mit dem S 420 Coupé Verstärkung, das seither als preisgünstigeres Einsteigermodell fungiert und wie sein viertüriges Pendant in der Limousinenreihe mit einem 4,2 ltr.-Vierventil-V8 ausgerüstet ist.

Wie emotional auch die Werbung vom Coupé sprach, zeigt eine Kampagne aus dem Jahr 1994, die mit den Worten warb: „Fahren Sie ihn, bevor er eines Tages zu schade dafür ist.“ Abgebildet war, neben einem Kompressor-Mercedes Typ 500 K, einem 300 SL Roadster und einem Mercedes-Benz Typ 300 Sc, das S-Klasse-Coupé der damals aktuellen Modellreihe 140. Die Botschaft war klar: Das neue Coupé steht in einer Reihe mit den Klassikern des Hauses.

C140_1

Zwei grundlegende technische Neuerungen waren erstmals im S 600 Coupé erhältlich: Im Mai 1995 wurde ein vollkommen neu entwickeltes 5-Gang-Automatikgetriebe mit schlupfgesteuerter Wandler-Überbrückungskupplung und elektronischer Steuerung eingeführt, das aufgrund seiner ausgeklügelten elektronischen Steuerung eine Senkung des Kraftstoffverbrauchs ermöglichte. Auch in Bezug auf Gewicht und Abmessungen konnten Erfolge erzielt werden; das "Neue Automatikgetriebe" ist deutlich leichter und kompakter als vergleichbare Getriebe mit fünf Fahrstufen und läßt sich darüber hinaus ökonomischer fertigen, da die Zahl der Einzelteile um fast 40 % reduziert werden konnte. Eine weitere Innovation von noch grundlegenderer Bedeutung wurde zeitgleich eingeführt und gehört seither zum serienmäßigen Lieferumfang des S 600 Coupé: das "Elektronische Fahrstabilitäts-Programm ESP", das den Fahrer bei Fahrfehlern unterstützt, indem es sensorgesteuert durch gezielten Bremseingriff dem instabilen Moment entgegenwirkt und damit zur Fahrsicherheit beiträgt.

Seit September 1995 kommt das elektronisch gesteuerte Automatikgetriebe auch bei den Achtzylinder-Coupés zum Einsatz; das ESP ist seit dem gleichen Zeitpunkt für beide Modelle auf Wunsch lieferbar.

Im Juni 1996 wurden die Typenbezeichnungen für die Coupés nochmals geändert. Die Umbenennung in "CL" war nicht Selbstzweck, sondern sollte darauf hinweisen, daß die großen Coupés die Schrittmacherfunktion für eine ganze Coupéfamilie übernommen hatten. Die CL-Coupés präsentieren sich auch stilistisch dezent modifiziert: Äußerlich erkennbar sind vor allem die überarbeiteten Stoßfänger mit den integrierten Sensoren für die Ultraschall-Einparkhilfe "Parktronik", die zum serienmäßigen Lieferumfang gehört und damit die seitherigen Peilstäbe in den hinteren Kotflügeln überflüssig macht. Weitere bemerkenswerte Neuerungen sind: Xenon-Scheinwerfer mit dynamischer Leuchtweitenregulierung, ein Tempomat mit 30 km/h-Geschwindigkeitsbegrenzer, serienmäßige Sidebags sowie eine Sitzbelegungserkennung für den Beifahrersitz.

Recht ungewöhnlich kommentierte das amerikanische Fachmagazin Road & Track den Auftritt des Coupés: „Eines Königs würdig ist dieses S-Klasse-Coupé, es ist genau das, was zum Beispiel König Ludwig fahren würde, wenn er heute noch lebte.

C140_3

Die Produktion der CL-Modelle endete im September 1998, fast genau sechs Jahre nach dem Hauptserienanlauf. Liebhaber der großen Mercedes-Benz Coupés mussten sich nun in Geduld üben: die Markteinführung der Nachfolgemodelle, die auf dem Genfer Automobil-Salon im März 1999 präsentiert wurden, war erst für den Herbst 1999 vorgesehen. Insgesamt wurden im Werk Sindelfingen 26.022 Coupés der Baureihe 140 produziert.

 

 

 

  • Seitenanfang
  • Drucken
  • Empfehlen
  • Favoriten
  • RSS