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Genderwas?

Echt jetzt?

Echt jetzt?

Da liegt ein Mißverständnis vor!

Da liegt ein Mißverständnis vor!

Gleiches Recht für Alle!

Gleiches Recht für Alle!

Jellinek - Politisch UnkorektIII

Das Gender-Mainstreaming-Traktat

 

Liebe Frauen und FrauInnen,

ich schreibe Euch diesen Brief  weil mir der Gender Mainstream Schaas schon zum Hals heraushängt.  Ich bin ein Mann und offensichtlich daher per Chromosom ein Tilo seit meiner Geburt. Da ist auch keine Besserung zu erwarten.

Heute hatte ich die Ehre 24 MechanikerInnen  zu unterrichten im KFZ MeisterInnenkurs und alle Mechanikermänner – tja es war leider keine Mechanikerin zugegen – waren eines Sinnes, dass uns ALLEN das  “ Innen“  mega auf den SACK geht.

Wenn schon Mechanikerinnen und Mechaniker, Tischlerinnen und Tischler und kein Gender „I“ mittendrin.

Ich bin es leid, dass ich in allen meinen männlichen Attributen und meinen männlichen Benennungen eine sprachliche Geschlechtsumwandlung durchmachen muss. Ich bin sehr stolz drauf ein Mann zu sein und lass mich nicht in eine MännIn verwandeln.

Wurscht wer mir den Schwachsinn anschafft, ich pfeif drauf!

Haben Sie als Mann einmal versucht einen Wickelraum über ein Damenhäusel zu entern, um Ihren Nachwuchs zu wickeln? Da fallen alle Nornen der Weiblichkeit über Sie und Ihr Kind her und schmeißen sie aus dem  DamInnen Häusel!

Wir Männer verwahren uns mit aller  noch zu Gebote stehenden Männlichkeit gegen die Verballhornung des männlichen Geschlechts in der Werbung, in allen Medien und im allgemeinen Umgang mit dem Mann an sich.

Und a propos Medien, haben Sie liebe FrauInnen in der Zeitung von einer mutmaßlichen MörderIn einer SteuerhinterzieherIn, einer NeonazIn gelesen?

In den Lokalteilen der Printmedien firmieren die Männer als die Mörder, Vergewaltiger, Betrüger, Schläger und was es noch alles gibt an Kriminellem.  Ist das  Kriminelle per se männlich?

Wie ist das nun mit dem Gender Mainstream?  -  Keine …Innen wenn` s grauslich wird? Wo sind die DealerInnen, WaffenschieberInnen, ErzieherInnen, PäderastInnen, MännerrechtlerInnen,  in der ZIB und im Profil ?

Und wie ist das mit dem verbalen Abschlachten von Männern die es wagen die Befindlichkeit der heutigen Männerwelt aufs Tapet zu bringen?

Jegliche noch so behutsam vorgebrachte Klar- und Richtigstellung von „Gender korrekten Sichtweisen“ aus männlicher Sicht wird sofort als eine chauvinistisch – archaisch – patriarchalische  Machodoktrin gebrandmarkt, der feministische Kanon schallt wie die Fischerchöre aus allen Medien.

Der mittlerweile infinitesimal kleindoktrinierte Unterschied  zwischen Mann und  Frau  - wegargumentiert, verleugnet und  nun vollständig eliminiert, erfährt eine Transformation, das Weibliche als das einzige  Gute und das Männliche als das omnipräsent Gewalttätige  einzusetzen.

Ich, alter ewiggestriger Alleinverdiener – hetero – monogam – Familienvater, der seiner Frau (was für ein Aufschrei muss durch alle schwarzen Feministinenseelen gehen!)  und seinen Kindern (ja, ich beschütze und sorge für meinen Nachwuchs!)   ein sicheres Heim, eine entspannte und sorgenfreie Zukunft ermöglicht, entschuldige mich für garnix.

Auch wenn die feministisch geschulten und wachsamen Bekannten meiner Frau mich als verantwortungslos und egoistisch brandmarken, böte ich meiner Lebensgefährtin nicht die ihr zustehende Sicherheit, weil ich sie bisher nicht ehelichte, sondern nur seit einem Vierteljahrhundert für sie und in Folge für unsere Kinder sorge, werde ich weiterhin eine sehr traditionelle Art unseres familiären Zusammenlebens pflegen.

Und was für ein Glück, unsere Lebensbeziehung – ja wir beide haben unser Zusammenleben auf die Dauer unserer Lebenszeit ausgelegt und haben das Vertrauen in den Anderen – wächst, blüht und gedeiht.

Der gebetsmühlenartig  wiederholte Ruf nach der starken Frau impliziert den Ruf nach der Schwächung der Position des Mannes. In unserer archaischen Konstellation zwischen meiner Frau und mir braucht es zwei sehr erwachsene starke Persönlichkeiten die die Rolle innerhalb der Familie nicht bloß spielen sondern leben.

Und was für eine wundervolle Partnerin hat mich erwählt, doktert und zickt  in keiner Weise an meinem Naturell und meinem Job herum, ebenso wenig versuche ich sie umzukrempeln und lasse ihr alle Neigungen und  ihre persönlichen Vorlieben.

Wir betrachten beide unsere Lebensbeziehung nicht als eine Warteschleife für was Besseres und Neueres, auch ist meine Frau alles andere als ein Heimchen am Herd und ich alles andere als ein Patriarch.

Ich  empfehle allen permanent ihre Befindlichkeiten und ihre emotionalen Relationen zum Mann hinterfragenden FeministInnenfrauInnen ein Probejahr als Hausfrauen und Mütter und allen der Genderreligion gesellschaftlich und politisch korrekt verpflichteten Männern ein Jahr als Väter und Familienerhalter. 

Ich wage es die Doktrin der Gleichmacherei und den Genderschaas  in Frage zu stellen und einen Denkanstoß in Richtung  „eine Frau ist immer eine Frau und ein Mann ist immer ein Mann“ zu geben.

Es geht bloß um die gegenseitige Wertschätzung zwischen Frau und Mann und die damit in Verbindung stehenden gesellschaftlichen Normen und Regeln.

Und schon gibt’s die nächste Watschen von allen Modernen.

Normen und Regeln bedeuten für mich, dass es keiner Kriege zwischen Mann und Frau bedarf, weil Frauen weiblich und  Männer männlich handeln, sondern die Übereinkunft  zwischen den Geschlechtern, einander mit  einer wahrhaftigen Wertschätzung  zu begegnen. Oder es von Herzen zu versuchen.

Und nun ausgegendert!

 

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